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2009-04-25
(Roger Helling, Andreas Bode)
Auch wenn die Einzelstrecken nur wenige Meilen
lang waren, so kamen bei 89 Teilnehmer am Ende doch 204 Meilen durch den
Erlanger Meilwald zusammen. Nicht zu sprechen von einer nicht unerheblichen
Anzahl Höhenmeter.
Orientierungslauf
fängt mit O an und diesmal war gleich zum ersten Posten detailliertes Kartenlesen angesagt. Der Start lag
am aufgelassenen Steinbruch und darin waren die ersten Posten platziert. Sie hätten auch an dem nebenstehend abgebildeten Felsen stehen könne.
So war erst mal Orientierung angesagt. Da dauerte es bei dem ein oder
anderen bis das L vom OL zum
Zuge kam. Zumindest die langen Strecken kamen da nicht zu kurz, der
äußerste Posten lag diagonal am anderen Kartenende.
Einige OL'er aus den angrenzenden Regionen
nutzten das Training bei uns. Es wurden aber auch 9 Neulinge gezählt.
Herrlichstes Frühsommerwetter mit strahlend
blauen Himmel hätte sogar den Einsatz eines Stöckchen als Kompassersatz
erlaubt. Allerdings konnte diese eigenwillige Variante nicht wirklich
nachgewiesen werden. Der Start lag
oben auf dem Rathsberg, so dass man erst mal bergab laufen konnte. Der
Haken an der Sache war aber, dass man abgekämpft am Ende des Laufes
wieder bergauf zum Ziel musste. Zudem hatten die Läufer auf den F-Bahnen
ihre ersten Posten im schwierigen, feinkuppigen Gelände am Abhang des
Rathsberges. Da hieß es, die Höhenlinien gut zu interpretieren. Hier war
sicheres Orientieren wichtiger als Lauftempo.
Im Bereich der alten Schießbahnen musste man sich schnell entscheiden,
ob man quer über die Dämme und Rinnen läuft oder ob die Route außen rum
doch besser ist. Bedrohlich nah waren dabei die Schussgeräusche aus dem
Erlanger Schießhaus. Erstaunlich viele Läufer wählten die Quervariante.
Das zeigt, wie fit die Läufer sind.
Besonders zu bemerken
ist der 2. Platz von Frederik Seeger auf der FK Strecke. Interpretiert
bitte die übrige Ergebnisliste selber.
==>
Ergebnisliste
Fotos findet Ihr hier!
==> Fotos
Die Wertung der vier bisherigen Läufe der Herren führt
weiterhin nahezu unangefochten Thornalf Lehmann an.
Bei den Damen führt Katja Groß. Hier liegen nur einzelne Punkte zwischen
den Platzierungen.
Noch ist die Wertung nicht endgültig. In 2 Monaten hat jeder in
Höchstadt noch einmal die Chance, seine Platzierungen verbessern, bevor
es im Herbst wieder von vorne losgeht.
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